Mit der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte auch die Wiedergeburt der Pillnitzer Lehreinrichtung – nicht zuletzt durch den tatkräftigen Einsatz einiger ehemaliger Pillnitzer.

Im Februar 1993 wurde aus der Vereinigung "Ehemaliger Pillnitzer" mit dem "Pillnitzer Freundeskreis" der "Verband ehemaliger Dresden-Pillnitzer e. V." neu gegründet.

In Vorbereitung dieses wichtigen Schrittes wurde eine Satzung des Verbandes erarbeitet und von den Mitgliedern beschlossen. In ihr sind alle wichtigen Fakten der Mitgliedschaft und der Arbeitsweise des Verbandes enthalten. Das war besonders in den ersten Jahren nach der Neugründung des Verbandes erforderlich, musste er doch um sein Ansehen kämpfen.

Mit dem Wachsen der Lehreinrichtung und des Fachbereiches Gartenbau der Landesanstalt wuchs auch das Ansehen und die Stabilität des Verbandes.

Schon jetzt ist unser Verband ein wichtiger Bestandteil des "Grünen Zentrums" von Pillnitz geworden.

Wir fördern gärtnerische Aus- und Weiterbildung in Dresden-Pillnitz

Der Verband ehemaliger Dresden-Pillnitzer versteht sich als Förderer des Gartenbaustandortes Dresden-Pillnitz und dabei besonders der Aus- und Fortbildung.
Besonderes Augenmerk legt der Verband dabei auf die Zusammenarbeit mit den Fachschulen für Gartenbau (Techniker- und Meisterschule) und dem grünen Bereich der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH), die ihren Sitz ebenfalls in Pillnitz hat.

Die Tradition von Pillnitz verpflichtet uns

Der Gartenbau und die höhere gärtnerische Ausbildung haben in Pillnitz eine lange Tradition.
Im Jahre 1922 wurde in Dresden-Pillnitz die Höhere Staatslehranstalt für Gartenbau gegründet, nach dem die Vorgängerschulen in Dresden Striesen (seit 1892!) und Dresden-Laubegast aus den Nähten geplatzt waren. So wurden über viele Jahrzehnte in Dresden-Pillnitz national und international anerkannte Gartenbauinspektoren, Gartenbautechniker, Gartenbauingenieure und –Meister ausgebildet. In den Jahren 1963 bis 1990 erfolgte die höhere gärtnerische Ausbildung im Schloss Nöthnitz (Bannewitz) bei Dresden.

Auch die Ehemaligen Dresden-Pillnitzer haben eine lange Tradition und seit 1990 gewachsene Aufgaben

Stets gab es eine enge Verbindung zu Ausbildung und Lehre.
Den Vorgänger des Verbandes gibt es bereits seit 1898. Immer ging es um die Förderung des Standortes und die Unterstützung des Kontaktes der Absolventen der Einrichtung.
Die Bedeutung des Verbandes hat sich durch den Ausbau des Gartenbauzentrums Pillnitz in den Jahren seit 1990 wesentlich erhöht.

Pillnitz ist als Zentrum von Lehre und Forschung des Gartenbaus in Sachsen und deutschlandweit bekannt.
In Pillnitz befinden sich neben den Fachschulen und der Hochschule für Technik und Wirtschaft eine Vielzahl von Einrichtungen der grünen Branche.

> das Sächsische Landesamt mit dem Fachbereich Gartenbau und den dazugehörigen, umfangreichen Versuchsflächen
> die Überbetriebliche Ausbildungsstätte für die Berufe der Grünen Branche
> das Julius-Kühn-Institut für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen
> der sächsische Verband der Junggärtner.

Der Verband mit gewachsenen Aufgaben

Mitglieder des Verbandes sind Absolventen und Mitarbeiter der Pillnitzer Einrichtungen bzw. ihrer Vorgänger (eingeschlossen die Absolventen aus Bannewitz).

Was will der Verband?

Kontaktpflege unter den ehemaligen Fachschülern und Studenten.

Förderung von Kontakten zwischen Ausbildungsstätte und Absolventen.

Hilfestellung und Förderung der Mitglieder im fachlichen Bereich.

Unterstützung der gegenwärtigen Fachschüler und Studenten.

Durchführung von Klassen- und Semestertreffen und größeren Absolvententreffen.

Wichtige Veranstaltungen, Ausstellungen u. Fachtagungen werden durch den Ehemaligenverband als Organisator und Ort der finanziellen Abwicklung erst möglich. Verbandsmitglieder erhalten oft Ermäßigung.

Alle Mitglieder bekommen Einladungen zu Veranstaltungen. Ein Informationsblatt berichtet zweimal im Jahr über Pillnitzer Neuigkeiten, ausgewählte Versuchsthemen und Veranstaltungen.